Bundesverband Briefdienste e.V. | www.briefdienste-online.de | www.bundesverband-briefdienste.de

Presse

FAZ: Briefporto steigt viel stärker als erwartet

Die Bundesregierung verschafft der Post mehr Preisspielraum. Gerechnet wird mit 85 bis 90 Cent - aber erst vom Sommer an.

Die Erhöhung des Briefportos wird von Anfang April auf den Sommer verschoben, aber dafür deutlich stärker ausfallen als bisher erwartet. Das ergibt sich nach Informationen der F.A.Z. aus einer Rechtsänderung, welche das Bundeswirtschaftsministerium in dieser Woche auf den Weg bringen wird. Dadurch kommt es zur Verzögerung. Der Entwurf der neuen Portoverordnung liegt dieser Zeitung vor. Mit Rücksicht auf schwindende Briefmengen, steigende Allgemeinkosten und die Verpflichtung, Briefe flächendeckend jeden Werktag in ganz Deutschland zustellen zu müssen, gesteht das Ministerium der Post darin eine höhere Umsatzrendite zu. Sie soll sich in Zukunft an den Gewinnen orientieren, die "in struktureller Hinsicht vergleichbare" Postgesellschaften in anderen europäischen Staaten erzielen. "Die bisherige Praxis bildet den Effizienzdruck, unter dem das regulierte Unternehmen steht, nicht hinreichend adäquat ab", heißt es weiter.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 11. Februar 2019 14:29

Zugriffe: 71

Weiterlesen: FAZ: Briefporto steigt viel stärker als erwartet

Ankündigung: Postforum 2019

Das Postforum 2019 findet statt am 04.November 2019 in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Berlin.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 14. Februar 2019 13:31

Zugriffe: 95

FAZ: Am 1. April wird das Porto teurer

Jetzt aber wirklich: Nachdem die Post ihre Portoerhöhung zunächst verschieben musste, ist sie nun für April geplant. Wahrscheinlich ist ein Anstieg von 10 auf dann 80 Cent für einen Standardbrief.

Die verschobene Portoerhöhung der Deutschen Post soll zum 1. April nachgeholt werden. Das geht aus einem Schreiben der Bundesnetzagentur an ihren politischen Beirat hervor, das der F.A.Z. vorliegt. Voraussichtlich werden sich Standardbriefe dann von 70 auf 80 Cent verteuern. Dazu steht allerdings noch eine Rahmenentscheidung der Netzagentur aus, die im Laufe dieser Woche der Post offiziell mitgeteilt werden soll.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 13. Februar 2019 11:25

Zugriffe: 63

Weiterlesen: FAZ: Am 1. April wird das Porto teurer

FAZ: Ermittlungen bei der Deutschen Post wegen Brief-Dumping

Die Deutsche Post soll über eine Beteiligungsgesellschaft den Wettbewerb auf dem Briefmarkt behindern. Die Konkurrenz vermutet darin ein trojanisches Pferd. Nun laufen Ermittlungen.

Die Deutsche Post fackelt meistens nicht lange, wenn es in einem Geschäftsfeld nicht läuft. Die Rendite soll stimmen, teure Baustellen passen nicht in die Strategie. Eine Ausnahme allerdings gibt es: Seit mehreren Jahren hält die Post an einer Beteiligungsgesellschaft fest, obwohl sie hohe Verluste macht. Compador Dienstleistungs GmbH heißt das Unternehmen, das für einigen Ärger sorgt.

Die Konkurrenz vermutet darin ein trojanisches Pferd, mit dem die Post versuche, den Briefmarkt abzuschotten. Die Wettbewerbsbehörden sind misstrauisch geworden und haben nach Informationen der F.A.Z. Ermittlungen aufgenommen. Zu allem Überfluss soll ein ehemaliger Compador-Mitarbeiter auch noch der Drahtzieher des großangelegten Betruges mit fingierten Briefen und Rabatten gewesen sein, bei dem die Post etliche 10 Millionen Euro verloren haben könnte.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 05. Dezember 2017 20:19

Zugriffe: 817

Weiterlesen: FAZ: Ermittlungen bei der Deutschen Post wegen Brief-Dumping

Jahresbericht der Bundesnetzagentur: Deutsche schicken wieder mehr Briefe

Die jüngsten Marktzahlen der Bundesnetzagentur belegen: Totgesagte leben länger. Anders als in vielen Nachbarländern sind die Briefmengen nicht gesunken, sondern zwischen 2015 und 2016 um 1,3 % und bis 2017 voraussichtlich noch einmal um 1 % gestiegen. Damit bleibt das Briefvolumen trotz der vielbeschworenen Digitalisierung seit der Jahrtausendwende praktisch konstant.

Das der Brief in Deutschland quicklebendig ist, liegt an der Öffnung des Marktes für den Wettbewerb. Hunderte von mittleren und kleineren Postunternehmen sorgen mit ihren Angeboten für Kosten- und Qualitätsbewusstsein. Deshalb ist ihr Marktanteil auch erneut von 14 % auf rund 16  % gestiegen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 05. Dezember 2017 20:15

Zugriffe: 832

Weiterlesen: Jahresbericht der Bundesnetzagentur: Deutsche schicken wieder mehr Briefe

FAZ: Bundesnetzagentur - Die Post hat Ärger mit der Wettbewerbsaufsicht

Wurde Konkurrenten mit versteckten Rabatten für Großkunden geschadet? Die Netzagentur untersucht Vorwürfe gegen die Post.

Die Deutsche Post hat neuen Ärger mit der Wettbewerbsaufsicht. Nach Informationen dieser Zeitung prüft die Bundesnetzagentur, ob der Konzern seine Marktmacht auf dem Briefmarkt missbraucht. Anlass sind Beschwerden darüber, dass die Post bestimmten Großkunden, etwa Versicherungen und Versandhändlern, immer noch Rabatte in Form von „Werbevergütungen“ gewähre. Der Briefriese bezahlt sie dafür, dass er auf Umschlägen die Beförderung durch die Post herausstellen darf. Dazu druckt er sein Posthorn und den gelb unterlegten Slogan „Zugestellt durch die Deutsche Post“ auf die Briefe. Es werde „unter Missbrauchsgesichtspunkten geprüft, ob die Gewährung von Entgeltermäßigungen für den Aufdruck von Werbung der Deutschen Post AG auf Briefumschlägen postregulatorisch zu beanstanden ist“, heißt es in einem Bericht der Netzagentur. Das Papier liegt dieser Zeitung vor.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 07. April 2016 07:22

Zugriffe: 3380

Weiterlesen: FAZ: Bundesnetzagentur - Die Post hat Ärger mit der Wettbewerbsaufsicht

BBD fordert Markttransparenzstelle Brief

Zu dem heute vorgestellten Sondergutachten der Monopolkommission zur Wettbewerbsentwicklung im Postsektor und dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur erklärt Dr. Walther Otremba, Vorsitzender des Bundesverbandes Briefdienste e.V.: „Wir begrüßen die Vorschläge der Monopolkommission zur Verbesserung der Wettbewerbssituation auf dem Briefmarkt, wichtig ist insbesondere der Vorschlag einer eigenen regulatorischen Datenerfassung. Eine Verbesserung der Wettbewerbssituation braucht volle Transparenz. Der BBD fordert daher die Einrichtung einer Markttransparenzstelle Brief und die von der Monopolkommission vorgeschlagene Sektoruntersuchung."

Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. Dezember 2015 11:47

Zugriffe: 3127

Weiterlesen: BBD fordert Markttransparenzstelle Brief

70 Cent - Preiserhöhung der Deutschen Post. Portoaufschlag für Privatkunden fünfmal so hoch wie für Geschäftskunden.

Die Deutsche Post AG hat die Preise ab 1. Januar 2016 veröffentlicht. So soll das Standardporto von heute 62 auf 70 Cent steigen. Im gleichen Atemzug beabsichtigt die Deutsche Post AG die Rabatte für Großkunden, die sogenannten Teilleistungsrabatte, um satte 5 Prozentpunkte anzuheben. Diese Rabattanhebung bewirkt, dass Großkunden lediglich 1,5 Cent mehr für Ihre Briefe zahlen, aber Privat- und Kleinkunden wie Vereine oder Arztpraxen mit den vollen 8 Cent Briefporto mehr belastet werden.

FAZ: Die Post erhöht das Porto schon wieder - Ein Brief soll 70 Cent kosten

Die Portoanhebung ist noch gar nicht genehmigt - aber die Deutsche Post lässt schon die neuen Briefmarken drucken: dieses Mal mit einem Nennwert von 70 Cent. Es wäre die vierte Preiserhöhung in Folge. Aber so kräftig, wie es sich nun zum Jahreswechsel abzeichnet, hat die Post noch nie zugelangt: Der geplante Aufschlag von 8 Cent entspräche einer saftigen Preissteigerung um 13 Prozent. Dass die Post die neuen Marken in Auftrag gegeben hat, bestreitet der Konzern erst gar nicht. Marken für 70 Cent habe es auch früher schon gegeben. Die allerdings wurden nicht in Millionenauflage gedruckt, wie die "Bild"- Zeitung in Erfahrung gebracht haben will, sondern sie richteten sich in erster Linie an Philatelisten. Zu einem klaren Dementi kann sich die Post aber nicht durchringen. Ein Sprecher verweist nur darauf, dass man noch nicht einmal einen Antrag bei der Bundesnetzagentur eingereicht habe. Weil der Konzern auch nach dem Ende seines offiziellen Monopols noch immer eine beherrschende Stellung auf dem Briefmarkt innehat, muss er sich Portoerhöhungen von der Marktaufsicht genehmigen lassen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 07. Oktober 2015 11:33

Zugriffe: 3261

Weiterlesen: FAZ: Die Post erhöht das Porto schon wieder - Ein Brief soll 70 Cent kosten

Bundeskartellamt mahnt Deutsche Post AG ab. Deutsche Post AG verstößt gegen Kartellrecht.

Das Bundeskartellamt hat heute eine Abmahnung gegen die Deutsche Post AG wegen missbräuchlicher Preispolitik zu Lasten der Wettberber ausgesprochen. Das Bundeskartellamt hat festgestellt, dass die Deutsche Post sowohl gegen deutsches als auch gegen europäisches Kartellrecht verstoßen hat.

„Das Bundeskartellamt hat dem wettbewerbsbehindernden Preisdumping der Deutschen Post einen weiteren Riegel vorgeschoben.“, so Dr. Walther Otremba, Vorsitzender des Bundesverbandes Briefdienste.

Die Deutsche Post hat ihre marktbeherrschende Stellung dadurch missbraucht, dass sie mit Großkunden Entgelte vereinbart hat, die unter dem allgemein geforderten Niveau lagen. Ziel war es, den Großkundenmarkt vom Wettbewerb abzuschotten. Das Bundeskartellamt stellt hierzu fest, dass die Deutsche Post AG keine Entgelte mehr anbieten darf, die unter den sogenannten Teilleistungsentgelten (rabattierte Preise bei Einlieferung großer Briefmengen in den Briefzentren) + anfallende Logistikkosten liegen.

BdKEP Workshop: Briefmarkt-Agenda 2025 - Entwicklungen und Handlungsoptionen für Postunternehmen

Warum und wie sich der Briefmarkt in den kommenden Jahren ändern wird und wie Sie darauf reagieren können, diese Fragestellungen stehen Zentrum des Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste Workshops Briefmarkt-Agenda 2025 am 18.05.15 in Berlin.

Die Rahmenbedingungen für Wettbewerber im Briefmarkt sind schon heute nicht ideal. Deckungsbeiträge, Flächenabdeckung und Marktanteile der Wettbewerber entwickeln sich nicht in der gewünschten Dynamik. Digitalisierung, politische Vorgaben und demografische Entwicklung werden den Briefmarkt in den nächsten Jahren nachhaltig beeinflussen. Zukunftsfähige Postunternehmen sind aufgefordert, ihre Geschäftsmodelle anzupassen.

Weitere Beiträge...

  1. Stellungnahme zum Impulspapier der Bundesnetzagentur zur Grundversorgung mit Postdienstleistungen
  2. FAZ: Nachhaltiger Wettbewerb im Briefmarkt zahlt sich aus
  3. Wettbewerb im Briefmarkt zahlt sich aus
  4. Beirat des Bundesverbandes Briefdienste
  5. BBD begrüßt die Vorschläge für mehr Wettbewerb im Briefmarkt
  6. Vorentscheidung im Price Cap Verfahren der Bundesnetzagentur - Otremba: Portoerhöhungen zu Lasten der Privatkunden beenden
  7. Deutsche Post erneut unter Diskriminierungsverdacht - Bundesnetzagentur untersucht unrechtmäßige Bevorzugung des Konsolidierungsdienstleisters Compador
  8. Der Spiegel (30/2013): Missbrauchsverfahren gegen Post
  9. Bund soll sich von seinem Aktienpaket an der Post AG trennen
  10. Pressemitteilung Francotyp Postalia: Neues E-Government-Gesetz bringt immense Erweiterung der De-Mail-Einsatzfelder
  11. Bundesregierung beschließt Änderung des Postgesetzes - Otremba: Leistungsfähigkeit des Briefmarktes wird gestärkt
  12. Wirtschaftswoche: Teures Urteil
  13. FAZ: Rechenspiele auf dem Briefmarkt - Deutsche Post und Konkurrenten streiten um Marktanteile
  14. Geschönte Zahlen
  15. Entgelte für Wettbewerberzugang zu Postfachanlagen genehmigt - Homann: "Weiterhin kostengünstige Angebote der Wettbewerber möglich"
  16. Bundeskartellamt leitet Verfahren gegen die Deutsche Post AG wegen möglicher Behinderung von Briefdienstleistern ein
  17. Verkauf von DPAG Aktien - Gerster: Doppelfunktion des Bundes behindert Wettbewerb
  18. BBD fordert die Novellierung des Postgesetzes
  19. Entscheidung der Bundesnetzagentur zur Infopost. Gerster: Missbrauch von Infopost erschwert
  20. Der BBD begrüßt die Entscheidung der Bundesnetzagentur vom 30.04.2012 und die damit verfügte Beschränkung des Infopost-Tarifes auf Werbesendungen
  21. BBD und BIEK: Eckpunkte zur Änderung des Postgesetzes – Meilenstein für fairen Wettbewerb
  22. EU-Kommission: DPAG muss bis zu 1 Mrd. € staatlicher Beihilfen zurückzahlen

Mitteilungen

Mittwoch, 13. Februar 2019
Ankündigung: Postforum 2019 - Das Postforum 2019 findet statt am 04.November 2019 in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen i...

Montag, 11. Februar 2019
FAZ: Briefporto steigt viel stärker als erwartet - Die Bundesregierung verschafft der Post mehr Preisspielraum. Gerechnet wird mit 85 bis 90 Cent - ...

Montag, 14. Januar 2019
FAZ: Am 1. April wird das Porto teurer - Jetzt aber wirklich: Nachdem die Post ihre Portoerhöhung zunächst verschieben musste, ist sie nun...

Dienstag, 05. Dezember 2017
FAZ: Ermittlungen bei der Deutschen Post wegen Brief-Dumping - Die Deutsche Post soll über eine Beteiligungsgesellschaft den Wettbewerb auf dem Briefmarkt behin...

Dienstag, 05. Dezember 2017
Jahresbericht der Bundesnetzagentur: Deutsche schicken wieder mehr Briefe - Die jüngsten Marktzahlen der Bundesnetzagentur belegen: Totgesagte leben länger. Anders als in vi...

All rights reserved.