Bundesverband Briefdienste e.V. | www.briefdienste-online.de

Arbeitgeberverband Neue Brief- und Zustelldienste (AGV-NBZ) jetzt Wirtschaftsverband Bundesverband Briefdienste (BBD)

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Arbeitgeberverband Neue Brief- und Zustelldienste (AGV-NBZ) hat sich in den Wirtschaftsverband Bundesverband Briefdienste (BBD) umbenannt. Damit wird deutlich gemacht, dass wir für ein breiteres Spektrum an Themen Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft und Presse, über die Aufgaben eines Arbeitgeberverbandes hinaus, sind.

Durch die erfolgreiche Arbeit des Verbandes wurden zentrale Markteingangshürden wie Postmindestlohn und Mehrwertsteuerbefreiung beseitigt und der Weg für mehr Wettbewerb im Brief- und Zustellmarkt geebnet. Gleichwohl bleibt die Wahrung und Förderung der tarifpolitischen Interessen unserer Verbandsmitglieder weiterhin eines der Hauptanliegen des Verbandes, wobei der Verband sich auf die hervorragende Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) stützen kann.

Mit der Umbenennung des Bundesverbandes Briefdienste wurde unter anderem die Arbeitsgruppe Umwelt und Technologie gegründet, die sich neben ökologischen Themen mit der Thematik De-Mail auseinandersetzt. Voraussetzung für einen erfolgreichen Start der De-Mail ist, dass im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens der Grundstein für eine erfolgreiche Marktdurchdringung der De-Mail gelegt wird. Der Brief- und Zustellmarkt ist weiterhin ein sich aus dem Monopol entwickelnder Markt. Es muss daher verhindert werden, dass überkommene Vorteile oder Alleinstellungspositionen des ehemaligen Monopolisten DPAG auch in den neuen Markt der De-Mail herüber wirken und dort die Entfaltung freien Wettbewerbs unnötig behindern.

In unserem Wirtschaftsverband sind die wesentlichen Anbieter von Briefdienstleistungen außerhalb des Monopolisten Deutsche Post AG in Deutschland organisiert. Diese Anbieter haben in den letzten Jahren trotz hoher Hürden durch Kooperationen und Allianzen erfolgreich regionale und überregionale Zustellnetze geschaffen. Ergebnis dieses beginnenden Wettbewerbs sind besserer Service, sinkende Preise und verbraucherorientierte Produkte.

Jetzt gilt es, diesen beginnenden Wettbewerb im Briefmarkt auszubauen und alte Monopolstrukturen zu verhindern. Dazu müssen bei der anstehenden Novellierung des Postgesetzes und der Postuniversaldienstleistungsverordnung die Interessen der Wettbewerber gewahrt werden. Nur die Sicherstellung des Netzwettbewerbs und die Kontrolle der Entgelte des Marktbeherrschers gewährleisten chancengleichen Wettbewerb im Briefmarkt.

Auch die Briefdienste der Verlage sind als Marktteilnehmer von überragender strategischer und praktischer Bedeutung. Die effektive Auslastung der Zustellnetze der Verlage, bei stetiger Steigerung der Briefvolumen, ist Voraussetzung für langfristiges Wachstum und stabile Rahmenbedingungen.

Vor diesem Hintergrund würden wir uns freuen, mit Ihnen gemeinsam unsere erfolgreiche Arbeit im Bundesverband Briefdienste fortzuführen. Für Rückfragen steht Ihnen unsere Geschäftsstelle in Berlin zur Verfügung. Unseren neuen Internetauftritt inklusive der aktuellsten Unterlagen erreichen Sie unter www.briefdienste-online.de

Mit freundlichen Grüßen
Florian Gerster, Vorsitzender des Bundesverbandes Briefdienste e.V.

Mitteilungen

Dienstag, 05. December 2017
FAZ: Ermittlungen bei der Deutschen Post wegen Brief-Dumping - Die Deutsche Post soll über eine Beteiligungsgesellschaft den Wettbewerb auf dem Briefmarkt behin...

Dienstag, 05. December 2017
Jahresbericht der Bundesnetzagentur: Deutsche schicken wieder mehr Briefe - Die jüngsten Marktzahlen der Bundesnetzagentur belegen: Totgesagte leben länger. Anders als in vi...

Mittwoch, 06. April 2016
FAZ: Bundesnetzagentur - Die Post hat Ärger mit der Wettbewerbsaufsicht - Wurde Konkurrenten mit versteckten Rabatten für Großkunden geschadet? Die Netzagentur untersucht ...

Montag, 07. December 2015
BBD fordert Markttransparenzstelle Brief - Zu dem heute vorgestellten Sondergutachten der Monopolkommission zur Wettbewerbsentwicklung im Po...

Donnerstag, 22. October 2015
70 Cent - Preiserhöhung der Deutschen Post. Portoaufschlag für Privatkunden fünfmal so hoch wie für Geschäftskunden. - Die Deutsche Post AG hat die Preise ab 1. Januar 2016 veröffentlicht. So soll das Standardporto v...

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